Geborgenheit durch Kompetenz und Freundlichkeit

Druckersymbol  

Medizin aktuell

 

Sodbrennen nur lästig oder auch gefährlich?
Sodbrennen gehört zu den häufigsten Symptomen der europäischen Bevölkerung. Je nach Ausmaß kann Sodbrennen zu einer erheblichen Reduktion der Lebensqualität beitragen. Ist Sodbrennen aber auch gefährlich?

Normalerweise funktioniert der untere Schließmuskel der Speiseröhre am Übergang zum Magen wie ein Ventil und verhindert einen Rückfluss des  sauren Mageninhalts in die Speiseröhre. . Die Erschlaffung dieses unteren Speiseröhrenschließmuskels, meist in Verbindung mit einer angeborenen zu großen Lücke im Zwerchfell am Mageneingang ist die grundlegende Ursache von  Sodbrennen. Eine solche Zwerchfellhernie ist meist eine angeborene Problematik. Leider ist die Schleimhaut der Speiseröhre nicht so resistent gegenüber Säure wie die Magenschleimhaut und so kommt es zu brennenden Schmerzen (Sodbrennen) und häufig zu einer Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut, der so genannten Refluxösophagitis.

Wie großen Studien zeigen ist eine chronische Refluxösophagitis mit einem erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer bösartigen Neubildung im Bereich der unteren Speiseröhre verbunden. Eine konsequente Behandlung ist deshalb absolut sinnvoll.

Bei regelmäßigem Sodbrennen ist eine endoskopische Untersuchung der Speiseröhre (Gastroskopie) immer sinnvoll, um das Ausmaß einer möglichen Refluxösophagitis zu erkennen. Nur so ist eine adäquate Therapieeinleitung möglich.

Nur ein geringer Prozentsatz der Patienten mit Sodbrennen hat aber eine nachweisbare , behandlungsbedürftige Entzündung der Speiseröhre.

Über eine sinnvolle Behandlung kann Ihr Arzt Sie beraten.


Bluthochdruck ein meist symptomloser Risikofaktor
Nach aktuellen Daten sind in Deutschland ca. 35Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Da eine Blutdruckerhöhung aber nur in seltenen Fällen Symptome macht, geht man von einer hohen Dunkelziffer aus.

Bluthochdruck ist  einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).  Bei Bluthochdruck führt  der ständig überhöhte Druck in den Gefäßen zu einer Schädigung der Gefäßwände und damit zu einem verfrühten Verschleiß. Hierdurch sind auch schon bei jüngeren Bluthochdruckpatienten Anzeichen der Gefäßverkalkung in den Gefäßwänden nachweisbar. In und an den geschädigten Bereichen der Gefäßwände können sich Cholesterin, Kalk und andere Bestandteile des Bluts ablagern. Die Gefäße werden zunehmend enger und steifer, so dass die Blutzirkulation behindert wird. Sowohl die Beine als auch Organe wie Herz, Nieren und Gehirn können dann nicht mehr mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff und mit Nährstoffen versorgt werden.

Folgeerkrankungen an den Gefäßen sind:

- Schlaganfall (Apoplex)

- Herzinfakt (Myokardinfarkt)

- Nierenversagen

- Durchblutungsstörungen der Beine (AVK)

Wie beim Herz kann im Frühstadium der Gefäßverkalkung durch eine konsequente Behandlung des Bluthochdrucks und der Risikofaktoren der Gefäßverschleiß wieder rückgängig gemacht werden.

Deshalb sind regelmäßige Routinekontrollen des Blutdruckes absolut sinnvoll ein mäßig erhöhter Blutdruck macht keinerlei Krankheitssymptome.

 

 

Hepatitis C auch in Deutschland eine häufige Infektionserkrankung
In Europa rechnet man mit jährlich mehreren tausend Hepatitis C Neuinfektionen. Allein In Deutschland geht man aktuell von einer Durchseuchungsrate von bis zu 2,5% der Bevölkerung aus, dass heisst es gibt ca. 400.000-500.000 Hepatitis C infizierte Personen in Deutschland.

Anders als früher als die Übertragung häufig durch kontaminierte Blutprodukte und Injektionsnadeln erfolgte, kann man sich heute auch durch Piercing, Tätowierungen und andere Maßnahmen infizieren gehört also nicht zu einer der bekannten Risikogruppen wie Drogenabhängige.

Bei erhöhten Leberwerten muss deshalb immer auch an eine Infektion mit Hepatitis B oder C gedacht werden und eine entsprechende Laborkontrolle erfolgen. In der Mehrzahl der Fälle ist Hepatitis C durch eine medikamentöse Therapie heute heilbar, so dass eine frühe Diagnose sinnvoll ist. Langzeitfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs können so vermieden werden.